Nordamerika

Vermeintlicher Terrorangriff auf Niagara-Brücke: Schuld war ein ausgefallenes KISS-Konzert

Inzwischen scheint festzustehen - die Explosion beim Grenzübergang zwischen den USA und Kanada hatte nichts mit Terrorismus zu tun. Es war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Unfall, allerdings einer mit einem besonders teuren Fahrzeug und einem etwas skurrilen Hintergrund.

Die Geschichte der Explosion am Grenzübergang zwischen den USA und Kanada an den Niagara-Fällen hat eine überraschende Wendung genommen. Nachdem die ersten Meldungen einen Terroranschlag vermutet hatten, was zur sofortigen Schließung weiterer Übergänge führte, und dann von einem gestohlenen Fahrzeug die Rede war, lauten die neuesten Meldungen in US-Medien völlig anders.

Es soll sich bei den beiden toten Fahrzeuginsassen um den rechtmäßigen Eigentümer des Wagens und dessen Ehefrau handeln. Der 56-Jährige sei mit seinem eigenen, 300.000 US-Dollar teuren weißen Bentley Excelsior X auf das Häuschen des Grenzübergangs geprallt.

Videos einer Überwachungskamera hatten bereits gezeigt, dass das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf eine Barriere auffuhr und abhob. Daraus ließ sich die hohe Geschwindigkeit schließen, die mit der Vermutung eines Fahrzeugdiebstahls übereinzustimmen schien.

Das ältere Paar, das in einer äußerst wohlhabenden Gegend lebte, so der letzte Stand, hätte beabsichtigt, ein Abschiedskonzert der Band KISS in Kanada zu besuchen. Als das Konzert abgesagt wurde, hätten sie ein Spielcasino aufgesucht. Noch ist unklar, warum der Wagen mit zu hoher Geschwindigkeit auf die Barriere zufuhr. Zu der Explosion, die Auslöser für die Vermutung eines Terrorangriffs war, kam es, weil das Benzin durch den Aufprall versprüht wurde und sich dann durch die Hitze des Motors entzündete.

Das FBI hat inzwischen offiziell mitgeteilt, seine Ermittlungen eingestellt zu haben. Es seien weder Sprengstoffe noch irgendeine Verbindung zu Terrorismus gefunden worden. Zuständig sei jetzt die Polizei von Niagara Falls.

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