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Liveticker Ukraine-Krieg: Bürgermeister ukrainischer Städte melden nächtliche Explosionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Bürgermeister ukrainischer Städte melden nächtliche ExplosionenQuelle: AFP © SERGEY BOBOK
  • 21.05.2024 09:55 Uhr

    09:55 Uhr

    Dutzende Geschosse auf Ortschaften in Gebiet Cherson von Ukraine aus abgefeuert

    Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Demnach habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Mai 17 Geschosse auf fünf Orte abgefeuert. In der Stadt Nowaja Kachowka seien fünf Geschosse eingeschlagen. In Dnjeprjany seien es vier gewesen.  In Korsunka und Tawrijsk habe es jeweils drei Einschläge gegeben. In Pestschanoje habe man zwei Einschläge registriert.  

    Wie es in der Mitteilung weiter heißt, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von der russischen Armee kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kachowka, Zukury und Wassiljewka seien insgesamt 21 Geschosse abgefeuert worden. Berichte über mögliche Todesopfer oder Verletzte unter der Zivilbevölkerung liegen bislang nicht vor.

  • 09:31 Uhr

    DVR meldet 18 Angriffe binnen 24 Stunden

    Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 18 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 41 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 20. Mai bis 0:00 Uhr am 21. Mai (Ortszeit) erlitten neun Zivilisten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und ein Auto beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten getötet. Eine weitere Person erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss kamen fünf Autos zu Schaden.

  • 08:56 Uhr

    Spanien kündigt weiteres Militärhilfspaket für Ukraine an

    Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles stellt die Vorbereitung eines neuen militärischen Hilfspakets für die Ukraine in Aussicht, das bis Ende Juni eintreffen soll. Aus der entsprechenden Nachricht auf der Webseite des Militärressorts des Königreichs geht hervor:

    "Robles erwähnte die zweite Charge von Leopard-Panzern und bestätigte deren Lieferung Ende des nächsten Monats. Sie kündigte auch die Lieferung verschiedener Munitionstypen zu diesen Terminen an."

    Wie es heißt, sei auch eine neue Charge von Raketen für Patriot-Flugabwehrraketensysteme sowie Drohnenabwehrsysteme und optronische Überwachungssysteme für die Ukraine vorgesehen.

    Am Montag nahm Robles an einer regulären Sitzung der westlichen Kontaktgruppe zur Koordinierung von Waffenlieferungen an die Ukraine teil. Die Sitzung fand in einem virtuellen Format statt.

  • 08:14 Uhr

    Frau bei Drohnenangriff nahe Belgorod getötet

    Eine ukrainische Kamikaze-Drohne attackierte ein Auto bei Belgorod, wobei eine Person getötet und drei weitere verletzt wurden. Das teilt der Gouverneur des Gebiets Belgorod Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    Dem Gouverneur zufolge sei eine Frau infolge der Explosion noch vor Ort ihren Verletzungen erlegen, zwei Männer hätten Schrapnellwunden erlitten und eine weitere Frau eine offene Kopfverletzung. Die Opfer seien ins Krankenhaus gebracht worden, so Gladkow.

  • 07:39 Uhr

    Bürgermeister ukrainischer Städte melden nächtliche Explosionen

    Gennadi Truchanow, der Bürgermeister von Odessa, informierte in der Nacht zum 21. Mai über Explosionen in der Stadt inmitten eines Luftalarms. Außerdem meldete der Bürgermeister von Charkow Igor Terechow am Morgen eine Explosion in der Stadt.

    In dieser Nacht ertönten die Sirenen in den ukrainischen Gebieten Charkow, Nikolajew, Kirowograd, Tscherkassy, Dnjepropetrowsk, Odessa und Poltawa.

    Medien berichten über Explosionen in mehreren Gebieten. Was genau getroffen wurde, ist zur Zeit der Veröffentlichung nicht klar.

  • 20.05.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    LVR: Treibstoff- und Schmierstoffdepot in Swerdlowsk bei Beschuss beschädigt

    Bei einem Raketenangriff ukrainischer Truppen mit Streumunition auf Swerdlowsk in der LVR wurde ein Lagerhaus mit Treib- und Schmierstoffen beschädigt, teilt der Chef der russischen Teilrepublik, Leonid Passetschnik, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:

    "Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden haben ukrainische Nationalisten das Territorium der Lugansker Volksrepublik beschossen. Durch einen Raketeneinschlag mit Streumunition auf Swerdlowsk wurde ein Lager mit Treibstoff und Schmiermitteln beschädigt."

    Der LVR-Chef fügt hinzu, dass alle Rettungsdienste vor Ort arbeiten, um die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte zu beseitigen. Er weist darauf hin, dass die Informationen über mögliche Verletzte derzeit geprüft werden.

  • 21:11 Uhr

    Mariupol entrollt Siegesfahne am Jahrestag der Befreiung der Stadt

    Aktivisten der Jungen Garde von "Einiges Russland" haben am Jahrestag der Befreiung von Mariupol die Siegesfahne entrollt, wie der Pressedienst der Partei mitteilt. Auf dem Telegram-Kanal der Partei heißt es:

    "Die Junge Garde von 'Einiges Russland' hat am Jahrestag der Befreiung von Mariupol zusammen mit Einwohnern das Siegesbanner in der Stadt entrollt."

    Die Aktivisten gratulierten auch den Veteranen und gedachten der im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen und vermissten Einwohner von Asowstal. Anton Demidow, der Vorsitzende der Aktivisten, sagt:

    "Seit den ersten Tagen der militärischen Sonderoperation sind unsere Freiwilligen in Mariupol. Wir haben alle Schrecken gesehen, die die ukrainischen Nazis der Stadt und ihren Einwohnern angetan haben. Seit zwei Jahren können die Menschen in Mariupol in Frieden leben, die St.-Georgs-Schleife tragen und ihre Muttersprache Russisch sprechen. Heute haben wir allen zu diesem bedeutenden Datum gratuliert."

  • 20:39 Uhr

    Austin spricht sich gegen Ausweitung der Reichweite von US-Waffen in der Ukraine aus

    Der Chef des Pentagon, Lloyd Austin, hat erklärt, er erwarte nach wie vor, dass die Ukraine US-Waffen innerhalb der von den USA anerkannten Grenzen einsetzen werde. Auf einer Pressekonferenz sagte er:

    "Wir erwarten, dass sie die Waffen, die wir ihnen zur Verfügung gestellt haben, weiterhin gegen Ziele innerhalb der Ukraine einsetzen."

    Charles Brown, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs des US-Militärs, fügt hinzu, dies schließe die Unterstützung des "Nahkampfes" an den bestehenden Fronten ebenso ein wie Angriffe auf die Krim, die die USA als Teil der Ukraine betrachten.

    Medienangaben zufolge haben die ukrainischen Behörden bei den USA zuvor um die Erlaubnis ersucht, US-Waffen auch gegen Ziele auf russischem Territorium einzusetzen.

  • 20:17 Uhr

    Sechs weitere ukrainische Drohnen über Gebiet Belgorod zerstört

    Russische Luftabwehrsysteme haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sechs ukrainische Drohnen über dem Gebiet Belgorod zerstört. In einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Gegen 17.30 Uhr Moskauer Zeit wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff unter Verwendung von flugzeugähnlichen Drohnen auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben.

    Sechs ukrainische unbemannte Flugzeuge wurden über dem Gebiet Belgorod von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.