Deutschland fällt im EU-Digitalranking zurück
Gleichzeitig kommt Deutschland bei der Digitalisierung im europäischen Vergleich nur langsam voran. Im Bitkom-DESI-Index 2026 liegt die Bundesrepublik auf Platz 17 der 27 EU-Staaten, bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sogar nur auf Rang 22.
Nachholbedarf zeigt sich unter anderem bei digitalen Verwaltungsangeboten. Die 2022 gestartete Sozialplattform in Nordrhein-Westfalen war Anfang 2026 erst in 45 von 396 Städten und Gemeinden angebunden. Inzwischen soll die Plattform allerdings zu einem bundesweiten zentralen Portal für Sozialleistungen ausgebaut werden.
Der Sprecher für digitale Staatsmodernisierung der AfD-Bundestagsfraktion, Ruben Rupp, bezeichnete die Verwaltungsdigitalisierung im Interview als eine der größten Baustellen Deutschlands. Er kritisierte einen "digitalen Flickenteppich" zwischen den Kommunen und sieht darin auch einen Standortnachteil. Rupp fordert eine gemeinsame digitale Infrastruktur, automatisierten Datenaustausch und einen stärkeren Einsatz von KI in der Verwaltung.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 30. August 2026]
Mehr zum Thema - "Gretchenfrage" – Berliner Senat bietet KI-gestützte Wahlchecks an
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.