Island sagt Nein: Mehrheit gegen Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen
Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir verwies angesichts des knappen Ergebnisses auf die Notwendigkeit, die Positionen beider Lager zu respektieren. Zu den zentralen Streitpunkten gehört die wirtschaftlich bedeutende Fischerei. Gegner einer EU-Mitgliedschaft befürchten Einschränkungen bei der Kontrolle über die eigenen Fischbestände und andere natürliche Ressourcen.
Island hatte 2009 einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft gestellt und die Beitrittsverhandlungen 2013 auf Eis gelegt. Während Befürworter einer stärkeren europäischen Integration auch auf die veränderte internationale Lage verweisen, sehen Gegner in Islands wirtschaftlicher Situation und seiner bisherigen Eigenständigkeit Gründe für die Beibehaltung des Status quo.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 30. August 2026]
Mehr zum Thema - Island stimmt gegen EU-Beitrittsverhandlungen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.