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Lawrow: Standpunkt Europas basiert auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch

Die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder gehen fälschlicherweise davon aus, dass man Russland im Rahmen der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts Ultimaten stellen könne. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am 15. Juni auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.

"Die Europäer ziehen gegenwärtig die falsche Schlussfolgerung, wonach Russland derzeit verliere und die Ukraine gewinne, weshalb man Ultimaten stellen könne, in der Hoffnung, dass Russland diese Ultimaten akzeptiert", so Lawrow. "Diese Haltung basiert natürlich auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch", wie schon Präsident Wladimir Putin mehrfach betont hat.

Kurz zuvor hatte am 12. Juni die Zeitung Le Journal du Dimanche berichtet, dass die Haltung der Ukraine und der Europäischen Union in den Verhandlungen mit Russland nicht konstruktiv sei. Kiew und Brüssel seien nicht bereit, der Russischen Föderation Zugeständnisse zu machen. Sie wollten, dass Moskau ihre Position vollständig akzeptiere.

Die Position der EU sieht einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie, Sicherheitsgarantien für das Kiewer Regime, die Stationierung westlicher Truppen auf ukrainischem Territorium, Entschädigungszahlungen an Kiew sowie die Abstimmung aller Vereinbarungen mit der NATO und der EU vor.

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